Woran erkennt man eine schlechte Tischbohrmaschine?

Von Zeit zu Zeit erhalten wir genau diese Frage. Lange haben wir überlegt, ob wir Sie in unser FAQ aufnehmen oder ihr einen eigenen Artikel widmen sollen. Da diese Frage enorm wichtig ist und auch nicht in ein paar Sätzen beantwortet werden kann, haben wir uns dazu entschlossen, diesen Beitrag zu schreiben.

Da in letzter Zeit immer mehr NoName-Hersteller auf den Markt kommen und minderwertige Standbohrmaschinen verkaufen, haben viele unserer Leser Angst davor, selber eine schlechte Tischbohrmaschine zu erwerben. Glücklicherweise erkennt man die qualitativ minderwertigen Geräte an vielen Details. Diese möchten wir im Folgenden daher einmal aufzählen und kurz erläutern.

Kein Markenzeichen auf der Bohrmaschine zu erkennen:

Da typische Billighersteller die Produktionskosten so gering wie möglich halten möchten, versehen sie ihre Ware noch nicht mal mit irgendwelchen Logos. Das liegt meist auch daran, weil die Erstellung eines Logos viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt. Zwei Dinge, die diese Hersteller nicht haben.

Keine deutsche Anleitung im Lieferumfang:

Wer das Kleingedruckte auf der Verpackung bzw. die Produktbeschreibung aufmerksam durchliest, wird feststellen, dass die günstigen Fernostgeräte nur eine englische Bedienungsanleitung beigelegt haben. Werkzeuge von Markenherstellern sind hingegen immer im Besitz einer deutschen Anleitung.

Bohrfutter ohne Schnellverschluss:

Um Kosten zu sparen, verzichten die Billig-Hersteller darauf, ein Bohrfutter mit Schnellverschluss zu verbauen. Meist kommen alte Bohrfutter zum Einsatz, die nur mittels eines Schlüssels bedient werden können. Allerdings sind diese schon seit Jahren veraltet, werden daher auch nicht mehr produziert, liegen aber noch in teils großen Mengen in fernöstlichen Lagern herum. Aus diesem Grund kann man sie sehr preisgünstig einkaufen und im Handumdrehen hat der Hersteller wieder Geld gespart.

Zu geringe Motorleistung:

Während Markenhersteller eher dazu tendieren viel zu starke Motoren zu verbauen, integrieren Billig-Produzenten hingegen fast ausschließlich schwächliche Motoren in ihre Standbohrmaschinen. Auch dies geschieht wieder aus Kostengründen. Leider ist der Verschleiß bei schwachen Motoren um Einiges höher und die Lebensdauer der Tischbohrmaschine wird dadurch stark verkürzt. Daher können wir nur immer wieder jedem dazu raten, lieber eine Standbohrmaschine mit zu starkem, als zu schwachen Motor zu kaufen.

Kein Prüfzeichen:

Sollte man in der Produktbeschreibung keinen Hinweis auf ein Prüfzeichen finden, so sollten bei einem alle Alarmglocken läuten. Einen besseren Hinweis auf eine qualitativ minderwertige Tischbohrmaschine gibt es nämlich nicht. Von so einer Maschine sollte man auf alle Fälle seine Finger lassen.

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